Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Stadt Wassertrüdingen am Hesselberg  |  E-Mail: poststelle@wassertruedingen.de  |  Online: http://www.wassertruedingen.de

"IG Fränkische Moststraße" setzt auf "Deutschland-Tour" - Apfelkönigin wird im Sommer neu gekürt

Silke
Silke aus Wassertrüdingen liebt die Hesselbergäpfel - ob sie auch neue Apfelkönigin werden will?

Im Sommer 2008 steht die Neuwahl der Apfelkönigin der „Fränkischen Moststraße“ und ihrer Prinzessinnen an. Die Wahl findet in diesem Jahr im Zentrum der Entwicklungsregion Hesselberg statt, nämlich anlässlich der „Bergmesse“ am 6. Juli auf der Osterwiese. Dies wurde auf der Hauptversammlung der IG Moststraße jetzt beschlossen. Von der „Deutschland-Tour“ erwartet sich die „Moststraße“ einen enormen Marketingeffekt, den man optimal ausnutzen wolle, so hieß es. Vorsitzender Karl Engelhard (Bürgermeister von Ehingen) dankte den bisherigen Regentinnen für ihre Arbeit, sie hätten dazu beigetragen, die „Fränkische Moststraße“ bekannt zu machen und attraktiv zu repräsentieren. In den Gemeinden solle schon jetzt nach potentiellen Kandidatinnen Ausschau gehalten werden. Die Regularien für die Neuwahl sollen in Kürze bekannt gegeben werden. Eine besonders attraktive Aufgabe erwartet die neuen Regentinnen am 31. August: Sie sollen dazu berufen werden, den Sieger der zweiten Etappe der Deutschland-Tour (München-Hesselberg) auf dem Siegerpodest zu küssen, festgehalten von Medien aus aller Welt. Regionalmanagerin Ute Vieting berichtete davon, dass die Bekanntgabe der Etappenorte der „Deutschland-Tour“ in Neuss am Rhein vor zehn Tagen schon jetzt eine enorme Nachfrage über die Region Hesselberg, insbesondere durch Journalisten, ausgelöst habe. Um noch bessere Informationen über die Region, insbesondere auch die „Fränkische Moststraße“, in moderner Form bieten zu können, sei es dringend notwendig, die Präsentation der Moststraße in Printform, vor allem aber auch im Internet, zu verbessern. Da die Deutschland-Tour zeitlich „im Nacken“ sitze, dürfe man keine Zeit mehr verlieren. Die Route der Deutschland-Tour, insbesondere das Etappenziel Hesselberg, will die „Fränkische Moststraße“ für eigene Werbezwecke nutzen. Die Baumpflanzaktion der IG Moststraße sei auf sehr gute Resonanz gestoßen, 3500 neue Bäume wurden gepflanzt, so Karl Engelhard. In Wittelshofen habe durch eine Alleenachpflanzung mit Streuobst zwischen Obermichelbach und Illenschwang die „längste Obstbaumallee in der Region“ ausgebaut werden können, in Sinnbronn sei die schon im Jahre 1894 begonnene Pflanzung einer Streuobstallee fortgeführt worden. Verstärkt widmen wolle man sich intern den Themen „Baumschnitt“ und „Veredlung“. In die derzeit sich im Aufbau befindliche Kulturgüterkarte soll die Moststraße integriert werden, so Ute Vieting, die Karte soll im Juni fertig werden. Inzwischen habe sich herausgestellt, dass die Kulturgüterkarte immer mehr zur Freizeitkarte werde. Schwerpunkte sollen das UNESCO-Weltkulturerbe Limes und die „Fränkische Moststraße“ bilden. Eine finanzielle Unterstützung der Karte wurde von der IG einstimmig beschlossen. Kurz vorgestellt wurden die Erfahrungen mit GPS-Kartierung in Burgoberbach, das Projekt soll in einer der nächsten Sitzungen vorbereitet werden. Das Deutsche Paten- und Markenamt München habe das Logo der „Fränkischen Moststraße“ nun gesichert, so Engelhard. Geworben wurde für das „Netzwerk blühende Landschaften“, Privatpersonen aber auch Kommunen können Saatgut über das EBZ Hesselberg bei Pfarrer Dr. Marcus Döbert erhalten, mit dem Brach- und Nutzflächen zum „Blühen“ gebracht werden könnten. Die Obst- und Gartenbauvereine in den Kommunen seien das „Rückgrat der Fränkischen Moststraße“, so betonte Karl Engelhard, diese, aber auch kleinere Mostereien, sollen von IG „besonders gepflegt“ werden. Ein Vorschlag war, Aufkleber der „Fränkischen Moststraße“ auf die Produkte aufzubringen. Die Idee des „Kappellbuck“ bei Beyerberg, einer zentralen Einrichtung der „Fränkischen Moststraße“, solle weiter getragen werden und in anderen Gemeinden Nachahmer finden, so Karl Engelhard. Aufgelegt wird in Kürze ein Kochbuch „Fränkische Moststraße“, in denen ausgewählte Wirte Rezepte rund um den Apfel vorstellen. Man habe schon einige Spitzenköche kontaktiert, die Beiträge liefern sollen, so hieß es. Die ganze Palette eines Menus von der Vorspeise bis zum Nachtisch wird darin präsentiert, eventuell sei eine Kooperation mit einem großen Küchenhersteller aus der Region möglich. Im Juni stehen in Analogie zur Kommunalwahl Neuwahlen in der IG an, die bisherige Schriftführerin, Frau Edith Stumpf (ausscheidende Bürgermeisterin Langfurth), wird nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Stadt Wassertrüdingen regte die Aufstellung von Schildern mit dem Logo der „Fränkischen Moststraße“ an der B 25, an der B13 und an den Staatsstraßen von Oettingen her an, um die Moststraße noch mehr im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern. Auch an den Autobahnen A 6 und A 7 sollten Hinweise auf die „Fränkische Moststraße“ angebracht werden. Dieser Vorschlag soll weiter verfolgt werden, so hieß es.

drucken nach oben