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Tourismusverband blickt hoffnungsvoll in die Zukunft - "Deutschland-Tour" als Großereignis

AG Touris
Der neu gewählte Vorsitzende Günther Babel (links) mit den neu gewählten Vertretern der Arbeitsgruppen

Es werde rund um den Hesselberg immer noch zu wenig erkannt, welche enormen Wertschöpfungsmöglichkeiten im Bereich „Tourismus" bestehen, so Hugo Pelczer, scheidender Vorsitzender des Touristikverbandes Hesselberg in seinem „Vermächtnis" auf der Mitgliederversammlung. Die „Deutschland-Tour", die am 31. August den Hesselberg als Etappenziel anvisiert, könne eventuell zu einer Bewusstseinsveränderung beitragen. Zum neuen Vorsitzenden des Verbandes wurde Bürgermeister Günther Babel gewählt. Starker Zuspruch herrschte zur Jahreshauptversammlung des Touristikverbandes. Vorsitzender Hugo Pelczer begann seinen Bericht mit der „Tour de Hesselberg", diese sei nach wie vor die bedeutendste Veranstaltung des Touristikverbandes, zudem sei die Präsenz auf Messen gefragt. Mit der „Deutschland-Tour" komme laut Pelczer im Jahr 2008 eine besonders attraktive Veranstaltung in die Erholungsregion Hesselberg, dies stelle eine gewaltige Aufwertung und einen riesigen Werbefaktor dar, natürlich sei diese Veranstaltung auch mit großem Organisationsaufwand verbunden. Pelczer wagte einen „Blick zurück", mit Euphorie habe man 2003 das 30jährige Jubiläum des Verbandes gefeiert, seither seien drei (Dürrwangen, Wilburgstetten, Langfurth) von elf Gemeinden aus dem Verband ausgetreten, eine weitere (Mönchsroth) habe schon den Austritt beschlossen. Es sei wohl in diesen Kommunen das Verständnis für nachhaltige touristische Entwicklung noch nicht angekommen, er wolle aber nicht von einer Stagnation sprechen, eher von einer „Gesundschrumpfung", denn nun seien wieder die originären Hesselberggemeinden im Verband zusammen geschlossen, man könne die Kräfte stärker bündeln. Als fadenscheinig bezeichnete Pelczer zusammen mit dem Austritt vorgetragene Argumente, im Verband sei bisher zu wenig getan worden. Abschied pelczerMan müsse immer die finanziellen und personellen Möglichkeiten des Verbandes sehen. Der Mitgliederstand im Verband sei stabil, so Pelczer (unser Bild links bei der Verabschiedung durch Frau Danner), die Gastronomie habe jedoch einen schweren Stand, wobei auffällig sei, dass der Erfolg meistens dann ausbleibe, wenn sich der Anbieter wenig oder keine Mühe gebe. Die Erholungsregion Hesselberg sollte versuchen, ein Sekundär- und Schlechtwetterangebot zum Fränkischen Seenland anzubieten, hier bestehe nämlich erheblicher Bedarf. Er regte an, noch stärker mit den Nachbarregionen zu kooperieren wie dem Bayerischen Ries, Dinkelsbühl, dem Hahnenkamm und dem Fränkischen Seenland. Kassenwart Hermann Reichert trug einen positiven Jahresbericht vor, die Ausgaben für die „Tour de Hesselberg" seien von den Einnahmen fast kompensiert worden. Das sei ein positives Signal für die Zukunft. Vorgetragen und beschlossen wurde der Haushalt für das Jahr 2008. Deutlich wurde, dass der finanzielle Mantel immer enger wird, laut Pelczer müssten neue Einnahmequellen erschlossen werden. Geschäftsführerin Doris Danner zeigte die Neuerungen im Verband auf, etwa die neuen Postkarten und Prospekte und ein überarbeiteter Internetauftritt. Tourismusmessen in Stuttgart, München, Nürnberg und Mannheim habe man besucht. Die „Tour de Hesselberg" stehe in diesem Jahr zum zehnten Mal an, einmalig finde neben den traditionellen Wettbewerben in diesem Jahr ein „Benefizlauf" für eine leukämiekranke Schülerin aus Herrieden statt. Sehr erfolgreich seien die geführten Motorradtouren des Verbandes zusammen mit dem Motorradclub Wassertrüdingen gelaufen. Im Rahmen des Regionalen Entwicklungskonzeptes wolle man durch Aktionen und Angebote die Bereiche Wellness und Gesundheit forcieren, so Doris Danner. Markus Schubert trug den Bericht für die Gästeführer vor. Sehr gut angenommen würden Führungen in Unterschwaningen und auf den Hesselberg, Besuchersteigerungen gab es im Römermuseum Weiltingen und im Fischerei- und Naturkundemuseum Wassertrüdingen. Ein „Highlight" sei das Genusserlebnis „Kappelbuck" bei Beyerberg, einer Station der Fränkischen Moststraße. Hier habe sich die Besucherzahl sogar verfünffacht (knapp 4000). Einen Einbruch gab es bei den Stadtführungen in Wassertrüdingen, was mit der Schließung des Flair-Hotels „Zur Ente" zusammen hänge. Im Rahmen der anstehenden Vorstandswahl wurde Günther Babel zum neuen Vorsitzenden gewählt, sein Vertreter bleibt Ernst Hasselt, Schatzmeister Hermann Reichert und Schriftführerin Frau Doris Danner. Der neu gewählte Vorsitzende Günther Babel dankte abschließend Hugo Pelczer für das engagierte Eintreten für den Verband. Er schloss die Versammlung mit dem Wunsch, mehr „Pakete" zu schnüren und das Angebot auszubauen und zu qualifizieren, um somit mehr Touristen an den Fuß des Hesselbergs zu locken.

Zu Vertretern der Arbeitsgruppen im Aktionsausschuss wurden gewählt: Karl Vogt aus Unterschwaningen (Direktvermarkter), Baronin Sabine von Süsskind vom Schloss Dennenlohe (Freizeit/Gewerbe), Heidemarie Schmidt aus Oberschwaningen (Urlaub auf dem Lande), Bürgermeisterin Waltraud Hüttner (Kommunen), Fritz König von der Schmalzmühle (Direktvermarkter), Inge Stocker aus Gerolfingen (Urlaub auf dem Lande), Bürgermeister Karl Engelhard (Kommunen), Jürgen Wudowenz vom Evangelischen Bildungszentrum (Gastronomie), Rainer Hertlein aus Halsbach (Freizeit/Gewerbe) und Karl Kirsch aus Wittelshofen (Gastronomie).

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