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Stadt Wassertrüdingen am Hesselberg  |  E-Mail: poststelle@wassertruedingen.de  |  Online: http://www.wassertruedingen.de

Auch die Stadt Wassertrüdingen kann profitieren:

Center Park bringt verstärkt touristische Wertschöpfung in die Region

Süsskind
Baron von Süsskind ist überzeugt vom "Center Park" Konzept

Der geplante Center Park in Dennenlohe (bei Wassertrüdingen) hat die Region aufgeschreckt. Viele sehen darin eine einmalige Chance für die Region Hesselberg, im touristischen Bereich endlich zu punkten, andere wie die Grünen-Abgeordnete Renate Ackermann haben Bedenken, dass der Eingriff in den Naturhaushalt nicht ausgleichbar wäre. Gemischte Gefühle gibt es auch im Hause „von Süsskind“, den Besitzern von Schloss Dennenlohe. Auf 150 Hektar Fläche im Wald nördlich des Schlossparks plant „Center Park“ die Errichtung eines Feriendorfes mit 800 Bungalows, einer Wasserwelt, Restaurants und Versorgungseinrichtungen. Robert Baron von Süsskind hält die geplante Investition für eine „rundum tolle Sache“, Sabine von Süsskind ist da etwas vorsichtiger. Wenn Center Park im Jahre 2013 an den Markt gehe, müsse nach ihrer Ansicht auch der Landschaftspark „Schloss Dennenlohe“ mit knapp 40 Hektar Fläche schon fertig sein, denn die Nahtstelle des Center Parks zum Schlosspark werde sehr eng sein. Zunächst habe man in Dennenlohe in 10 Jahres-Schritten geplant, nun sei die Zeit bis zur Fertigstellung halbiert worden. Zudem sei das ursprüngliche Konzept im Hause „Süsskind“, den Schlosspark als „Familienbetrieb“ zu führen, nach Öffnung des Center Parcs nicht mehr weiter umsetzbar, vielmehr müsse „Dennenlohe“ wie ein moderner Dienstleistungsbetrieb geführt werden. Robert von Süsskind, der bereits Anfang der 90er Jahre Kontakt zu „Center Parcs“ aufgebaut hatte, weiß davon zu berichten, dass letztendliche der Schlosspark den Ausschlag für die Investitionsentscheidung gegeben habe, zunächst waren 30 Standorte im süddeutschen Raum untersucht worden. Für Dennenlohe biete der geplante Center Park bisher ungeahnte Möglichkeiten. Die Kritik von Seiten der Grünen und des Bund Naturschutz kann Süsskind nicht verstehen. Seiner Ansicht nach hätten sich die Kritiker zu wenig über das Center Park Prinzip informiert, Center Park baue naturverträglich, die Integration in die Natur und die Vermeidung von nicht ausgleichbaren Eingriffen seien Firmenphilosophie des Konzerns. Center Park habe im Ausland schon etliche Preise für den nachhaltigen Umgang mit der Natur erhalten. Sabine von Süsskind sieht nun die gesamte Region gefordert, ihrer Ansicht nach wäre es sinnvoll, möglichst schnell eine Arbeitsgruppe zusammen zu stellen, die ein Netzwerk aufbaue, um die regionalen Attraktivitäten wie etwa den Römerpark Ruffenhofen, das Wassertrüdinger Naturkunde- und Fischereimuseum oder auch Dinkelsbühl in das Center Park Konzept zu integrieren. So sollte etwa ein Shuttle-Bus-Verkehr zwischen den lokalen Attraktionen und dem Center Park aufgebaut werden. Sicher sei ein Center Park vom Prinzip her „autark“ aufgebaut, dennoch suchten die Urlauber Nahziele, die kurzfristig, eventuell auch mit dem Bus oder dem Fahrrad, erreichbar seien. Robert von Süsskind betonte, durch den „Center Park“ werde die Saison im Fränkischen Seenland verlängert, so komme das Projekt der ganzen Region von Dinkelsbühl bis Weißenburg zugute. Es könne endlich auch gelingen, ausländische Touristen in die Region zu bringen, die bisher lediglich in Rothenburg und Dinkelsbühl anzutreffen seien. Die Region habe viel zu bieten, das „Package“ habe bisher aber gefehlt. Dies könne der „Center Park“ jetzt in die Region bringen.

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