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Deutschland-Tour in der Region Hesselberg - der "Berg" hat die Bewährungsprobe bestanden

Deutschland-Tour
Ein Küßchen von Nadja und Jennifer aus der Region Hesselberg für Linus Gerdemann

Alfons Brandl, Geschäftsführer der Region Hesselberg und Bürgermeister der Herrieden, fiel am Montag ein Stein vom Herzen, als die rund 170 Profiradrennfahrer der Deutschland-Tour die Region Hesselberg wieder verließen. War es doch eine riesengroße Herausforderung für die gesamte Region gewesen, Etappen- und Startort dieses größten deutschen Sportereignisses zu sein, über 400 lokale Akteure waren dabei, um dies zu ermöglichen, alle laut Brandl mit großem Engagement und Freude. "Das hat uns jetzt richtig zusammengeschweißt", so Brandl, jetzt sei der Name des Hesselbergs in aller Munde, Deutschland- und Europaweit, und das wollte man ja erreichen. Für die Radfahrer war die dritte Etappe der Deutschland-Tour, die Sonntagmittag in München startete, eine große Herausforderung. Mit einem enormen Tempo startete das Peloton durch, und viel schneller als erwartet traf man über Wassertrüdingen in der Hesselbergregion ein. Mancher Autofahrer brauche für die rund 140 Kilometer von der Landeshauptstadt bis nach Wassertrüdingen länger als die Radfahrer, so scherzte ein Profi aus dem Team Columbia. Nach der Durchfahrt von Wassertrüdingen ging es noch einmal um den Berg, ehe man zum Schlussspurt auf der Hesselbergstraße auffuhr. Ausreißer, die den Berg unterschätzten, wurden vom Feld sehr schnell wieder eingeholt, der Spanier David de la Fuente setzte rechtzeitig zum Endspurt an und rollte als erster über die Ziellinie in Höhe des Evangelischen Bildungszentrums Hesselberg (EBZ). Das EBZ befand sich, genauso wie der Hauptort Gerolfingen, im Ausnahmezustand, hervorragend meisterte das EBZ-Team um Jürgen Wudowenz den Massenansturm von Journalisten, Logistikgruppen und rund 8000 Zuschauern, die sich im Zentrum des Geschehens im südlichen Hesselbergraum den Schlussspurt nicht entgehen lassen wollten. Küsschen für den Tagessieger sowie den besten Deutschen, Linus Gerdemann, gab es von den Apfelprinzessinen und Melanie und Maria, sowie von den Zwillingsschwestern Jennifer und Nadja Stelzer aus Großlellenfeld. Tourdirektor Kai Rapp bescheinigte der Region Hesselberg, die Bewährungsprobe, zum ersten Mal Etappenort gewesen zu sein, hervorragend gemeistert zu haben. Der Hesselberg stehe bei der Deutschland-Tour jetzt ganz oben auf der Favoritenliste. Dass die Fahrer den Berg unterschätzt hatten, zeigten die ersten Reaktionen nach dem Zieleinlauf. Von einer alpinen Herausforderung war die Rede; es kam im Zieleinlauf sogar zum Stau, da laut Dr. Mike Wilde vom Tourmanagement die ersten Fahrer so fertig waren, dass sie keine paar Meter mehr schafften und es sehr schnell staute. Die ARD berichtete am Sonntag über eine Stunde aus der Region Hesselberg, der Einstig geschah mit einem Panoramabild aus Wassertrüdingens Altstadt, zudem mit faszinierenden Aufnahmen vom Hesselberg und den schmucken Dörfern rund um die höchste Erhebung Mittelfrankens. Die ARD-Reporter schwärmten immer wieder von einer wunderbaren, unverbauten Landschaft, mit sattem Grün und schmucken Dörfern. Hier könne man gut Urlaub machen. Am Montag startete die Deutschland-Tour in Herrieden Richtung Wiesloch. Auch hier fanden sich zur Einschreibung der Fahrer und zum Start zahlreiche Besucher ein, war doch hier der hautnahe Kontakt zu den Profiradfahrern möglich. „Wir kommen wieder“, versprach Tourdirektor Kai Rapp, ehe er ins Auto einstieg, dem Publikum, das diese Aussage mit großem Applaus goutierte.

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