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Stadt Wassertrüdingen am Hesselberg  |  E-Mail: poststelle@wassertruedingen.de  |  Online: http://www.wassertruedingen.de

Legendärer Faltbootfahrer - Wurzeln in Wassertrüdingen - Stadt Neuburg recherchiert

Faltboot
Mit Faltbooten reiste Karl Schott um die Welt

Die oberbayrische Stadt Neuburg/Donau, rund 50 km östlich von Wassertrüdingen gelegen, hat sich auf die Spuren des legendären Faltbootfahrers Karl Schott begeben, der seine Wurzeln in Wassertrüdingen hat. Schotts Mutter, Marie Weeth, war eine geborene Wassertrüdingerin und kehrte nach der Trennung von ihrem Ehemann im Jahr 1923 über Nördlingen wieder in ihre Heimatstadt zurück. Schott war Optiker und Uhrmacher Karl Schottin Neuburg, mit spektakulären Fahrten mit dem Faltboot machte er weltweit Schlagzeilen. Er hielt mehrere Weltrekorde und startete von Neuburg aus Touren etwa ans Schwarze Meer, nach Konstantinopel und nach Kairo. Eine Faltboottour nach Indien scheiterte an politischen Unruhen in Ägypten. 1927 fährt er jedoch mit dem Faltboot bis nach Basra am Persischen Golf. Schott (siehe Bild rechts)  wurde durch seine Fahrten zu einem wichtigen Werbeträger für die Fa. Klepper in Rosenheim, die Faltboote und Outdoor-Bekleidung herstellt. Der Sozialdemokrat geriet 1933 in Konflikt mit den Nationalsozialisten und wurde ins KZ Dachau eingeliefert. Nach der Entlassung floh er nach Spanien. 1953 kehrte Schott nach Deutschland zurück, und starb 1969. Die Aufarbeitung der Geschichte Karl Schotts ist Frau Dr. Barbara Zeitelhack zu verdanken, die in Neuburg/Donau das Stadtarchiv pflegt. Die Forschungen in Wassertrüdingen unterstützen Herr Stadtheimatpfleger Horst Kirchner und Herr Michael Krebs vom Standesamt.   (Bildnachweis Fa. Klepper)

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