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Wassertrüdinger Professor erhält den Schweizer Latsispreis - Früherkennung von Krebs

Professor Pfeiffer
Professor Dr. Franz Pfeiffer vom Paul Scherrer-Institut

Der Wassertrüdinger Prof. Dr. Franz Pfeiffer, der am Paul Scherrer Institut in Villingen in der Schweiz arbeitet, erhält, wie jetzt bekannt wurde, den mit 100.000 Franken dotierten Latispreis. Der Preis wird jährlich vom Schweizerischen Nationalfonds im Auftrag der Latsis-Stiftung übergeben. Der 36jährige Physiker Pfeiffer hat, so die Begründung, einen Weg gefunden, die in der Spitzenforschung angewandten Verfahren der Röntgentechnik auch für gewöhnliche Röntgengeräte nutzbar zu machen. Die Röntgentechnik habe sich seit der Erfindung durch Dr. Wilhelm Röntgen nicht wesentlich weiterentwickelt, es wurden „keine großen wissenschaftlichen Stücke zerrissen“, wie es heißt, das Röntgengerät sei inzwischen unspektakuläres Handwerkszeug in vielen Arztpraxen und Krankenhäusern. Der Wassertrüdinger Pfeiffer, Forschungsleiter am Paul Scherrer Institut, hat nun einen Weg gefunden, ganz normale Röntgengeräte so "aufzutunen", dass die vertrauten weich gezeichneten Bilder bald der Vergangenheit angehören dürften, die Röntgengeräte Pfeiffers liefern gestochen scharfe und kontrastreiche Aufnahmen. Damit werde, so die Jury, nicht zuletzt die Früherkennung von Krebs wesentlich erleichtert. Die Preisverleihung findet am 15. Januar 2009 im Berner Rathaus statt. Der Latsispreis gilt als einer der wichtigsten wissenschaftlichen Auszeichnungen der Schweiz.

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