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Stadt Wassertrüdingen am Hesselberg  |  E-Mail: poststelle@wassertruedingen.de  |  Online: http://www.wassertruedingen.de

"Parzival"-Rezept neu aufgelegt - Krapfen in Form des "Törle"

Parzival - Krapfen
In Form des "Törle" wurden die Krapfen neu aufgelegt

Wolfram von Eschenbachs "Parzival", die Geschichte vom reinen Toren, der auf der Suche nach dem heiligen Gral ist, gehört zur Weltliteratur. Richard Wagner hat die Geschichte als Oper auf die Bühne gebracht, die "Weihestätte Bayreuth" geht nicht zuletzt auf das Gralsgeschehen zurück. Die Stadt Wassertrüdingen ist stolz darauf, dass sie im Epos Parzival von Wolfram von Eschenbach zum ersten Mal erwähnt wird, im historischen Sitzungssaal des Rathauses ist die Sequenz auch zitiert. Nicht die Stadt an sich, sondern eine leckere Spezialität steht dabei im Mittelpunkt des Zitates in dem weltberühmten Werk: "Ein Truhendinger Phanne, mit Krapfen selten da erschrei" heißt es da, gemeint sind wohlschmeckende Krapfen, also Schmalzgebackenes, die dem Dichter wohl so nachhaltig in Erinnerung geblieben sind, dass er sie sogar in seiner Dichtung verewigte. Auf Initiative von Stadtheimatpfleger Horst Kirchner hat der Wassertrüdinger Bäckermeister Friedrich Fuchs sich an das historische Rezept der "Truhendinger Krapfen" gewagt und hat die Krapfen nachgebacken, und zwar in Form des "Törle". Die ersten, die an den Krapfen naschen durften, waren Bürgermeister Günther Babel und die Fraktionsvorsitzenden Klaus Schülein (CSU) und Karl Dorsch (SPD). Anlässlich von Veranstaltungen im Jahr 2009 sollen die Krapfen auch der Wassertrüdinger Bevölkerung zum Versuchen ausgereicht werden. Friedrich Fuchs ist ein Sammler in Sachen Kondotoreiwesen, seine Sammlung wird wesentlicher Bestandteil des neuen Museums sein, das in den nächsten Jahren im Bereich des Oberen Marktplatzes errichtet wird (Bereich Konditoreimuseum).  

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