Wassertrüdinger Sagen- und Geschichtenweg eröffnet - Frieder Held als Initiator
Der ehemalige Hauptschullehrer Frieder Held hatte die Idee, die zahlreichen Sagen und Legenden im Land um den Hesselberg und dem Bayerischen Ries zusammen mit Schülern der Wassertrüdinger Betty-Staedtler-Mittelschule zusammenzufassen, zeichnerisch und textlich aufzubereiten und einen Sagen- und Geschichtenweg mit 12 Tafeln zu installieren. Die Versuche, den Sagenweg am Schlössleinsbuck, einem Vorberg des Hesselbergs, aufzustellen, scheiterten an mangelndem Interesse der zuständigen Entscheidungsträger, so dass sich Frieder Held an die Stadt Wassertrüdingen wandte. Dort erhielt er sofort Zustimmung zur Umsetzung des Sagenweges, insbesondere was die finanzielle Unterstützung anbelangt und das Aufstellen der Tafeln. Jetzt wurde der Sagenweg, der sich im Westen der Stadt in einem weiten Bogen (zirka 2,5 Kilometer) um den so genannten Klingenweiher spannt, offiziell eröffnet. Start ist an den Friedhofsarkaden in der Lentersheimer Straße. Man kann beim Ablaufen des Sagenweges  vom „Hasen im Teufelsloch", von den „Dinkelsbühler Blausiedern", von der „Wunibaldsquelle in Gerolfingen", das „Burgfräulein vom Schlössleinsbuck" und von den „Trüdinger Kleinrussen" erfahren.  Es gibt auch interessante Informationen über die Spitznamen, die sich die Dörfer um den Hesselberg früher gegeben haben, so erfährt man wer „Die Markgrafa", die „Druda", die „Koder" und die „Blausieda" sind. Unterstützt wurde der Sagenweg von der Pädagogin Ruth Losert und ihren Schülern der „Betty-Staedtler-Mittelschule".         Â






