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Stadt Wassertrüdingen am Hesselberg  |  E-Mail: poststelle@wassertruedingen.de  |  Online: http://www.wassertruedingen.de

Wassertrüdingen ist lebens- und liebenswert - Synergieeffekte nutzen

Bürgermeister Hugo Pelczer mit drei Damen in Tracht

Wassertrüdingen sei liebenswert und lebenswert, die Stadt werde von den Einheimischen leider oft verzerrt wahr genommen und ohne Grund schlecht geredet, so Vorsitzender Dekan Hermann Rummel auf der Mitgliederversammlung der Altstadtfreunde. Er als „Zugereister“ dürfe sich so ein Urteil erlauben. Der Verein müsse daher nicht nur finanziell, sondern auch ideell arbeiten und Überzeugungsarbeit leisten, so der Dekan.  Der Verein der Altstadtfreunde habe derzeit 70 Mitglieder. Verschiedene Aktionen im vergangenen Jahr hätten zur Aufstockung der Finanzkasse und zur Vereinswerbung beigetragen. Das Endspiel zur Fußballweltmeisterschaft habe man mit Unterstützung durch die N-ERGIE und die Firma EDEKA auf einer Großbildleinwand auf dem Marktplatz übertragen können, was der Vereinskasse gut tat. Am Volksfestumzug 2006 beteiligte sich eine Gruppe unter dem Namen der  Altstadtfreunde, das Thema war das Musical „Cats“. Die Geschäftsführung war zudem weiterhin  mit der Vereinseintragung beschäftigt, es mußte noch einiges an der Satzung „nachgeschliffen“ werden. Gestalterisch konnte die Freilegung der Sandsteinbögen am“ Törle“ erreicht werden, Rummel dankte dem Stadtbauamt, das den Vorschlag eines Vereinsmitglieds so schnell und unbürokratisch umsetzte. Der Strukturwandel im ländlichen Raum beschäftigte die Kommunen sehr, und auch Wassertrüdingen bekomme die Veränderungen tagtäglich zu spüren. Ein besonderes Lob gelte in diesem Zusammenhang Bürgermeister Hugo Pelczer und dem gesamten Stadtrat, die nicht "gottergeben" ihr Schicksal beklagten, sondern aktiv an einer Lösung der Probleme arbeiten, und neue Wege öffnen. Der Leitsatz der Stadt, nämlich


„Nachhaltigkeit bedeutet, große Visionen für Wassertrüdingen vor Augen zu haben und im Rahmen unserer Möglichkeiten kleine Schritte in die richtige Richtung zu setzen“,


sei eine gute Grundlage für neue Ideen und Konzepte. Wenn es gelänge - und da seien auch die Altstadtfreunde gefragt - die Altstadt attraktiv gestalten, dann werde es auch gelingen, Gäste aus dem Fränkischen Seenland und der Romantischen Straße nach Wassertrüdingen zu locken, um hier die Wertschöpfung zu erhöhen. Auch die Zusammenarbeit mit Schloß Dennenlohe sollten die Altstadtfreunde wichtig nehmen, nicht nur um das aktive Mitglied Robert von Süsskind zu unterstützen, sondern es sei gut vorstellbar, daß der Gast von Schloß Dennenlohe Wassertrüdingen einen Besuch abstatte, ja vielleicht hier übernachten wolle. In Zeiten sterbender Innenbereiche und fehlender Kinder sollte man auch darüber nachdenken, neue Bevölkerungsgruppen in die Altstadt zu holen, so etwa Wohngruppen älterer Menschen, meinte der Dekan. Die Wassertrüdinger müssten vor allem mehr für ihre Stadt begeistert werden. Jedem müsse klar werden, daß alle in einem Boot sitzen. Der Wassertrüdinger bestimme durch sein Handeln, etwa lokal einzukaufen und lokal essen gehen, und Denken, ob Wassertrüdingen „liebenswert und lebenswert“ bleibe und den Kindern eine Zukunft geben könne oder im Rahmen des Strukturwandels „auf der Strecke bleibe“. Bürgermeister Hugo Pelczer wies in seinem Grußwort auf aktuelle Entwicklungen im Stadtbereich hin, ein großes Problem im Bereich der Kapellgasse/Alte Schulgasse werde jetzt gelöst, indem dort sechs Stadthäuser errichtet werden sollen. Die Sanierung der Sauergasse werde in Kürze in Angriff genommen. Am 16. Mai 2007 werden die Altstadtfreunde ein Frühlingsfest rund um den Stadtbrunnen organisieren, so wurde beschlossen, wobei Bürgermeister Pelczer feststellte, daß die Altstadtfreunde ihren Schwerpunkt nicht auf die Organisation von Festlichkeiten legen sollten. Die Mehrheit der Mitglieder vertrat allerdings die Auffassung, daß man auch Aktionen starten müsse, um Geld in die Vereinskasse zu bringen. Diskutiert wurde die Aufwertung des südlichen Kirchvorplatzes, auf Intention von Dekan Hermann Rummel soll beim Bauausschuß eine optische Aufwertung des Platzes und insbesondere der Eingangssituation erreicht werden. Ein Denkmal an Juden oder Vertriebene könnte den Platz zieren. Das Türmer-Team will in Kürze eine Probebestrahlung der Fassade, insbesondere des Chorraumes, initiieren, so Markus Schubert, um die Stadtkirche optisch noch besser aufzuwerten. Sollte dies wirkungsvoll sein, könnten die Altstadtfreunde die Anschaffung von weiteren Strahlern bezuschussen. Weiter verfolgen will man auch den Vorschlag der Anlegung eines Rundweges um das alte Wasserschloß; da hier Privatgrund betroffen sei, müssen allerdings zunächst Gespräche mit den Privateigentümern geführt werden. Anregen wollen die Altstadtfreunde auch eine Aufwertung der Anlage im Bereich der Mühltorstraße. Die Anschaffung von Regenschirmen mit dem Aufdruck „Wassertrüdingen erleben“ wurde abgelehnt, dagegen werden die Altstadtfreunde Hausbesitzer an der Marktstraße, die ihre der Straße zugewandte Seite mit Blumen bepflanzen, pauschal mit einem Betrag von 30 Euro unterstützen. Ex-Nationalspieler Stefan Reuter hat den Altstadtfreunden einen Fußball mit Originalunterschriften der Spieler des TSV 1860 München geschenkt. Dieser soll versteigert werden, der Gewinn soll der Vereinskasse zugute kommen.

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