Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Stadt Wassertrüdingen am Hesselberg  |  E-Mail: poststelle@wassertruedingen.de  |  Online: http://www.wassertruedingen.de

Bayernweit einziges Projekt - Stadt Wassertrüdingen stellt der „Tafel für Bedürftige“ Räume zur Verfügung

Stadt Wassertrüdingen stellt der Tafel für Bedürftige Räume zur Verfügung

Die Stadt Wassertrüdingen hat eine Vorreiterrolle in Sachen „Tafel“ übernommen: Als erste Kommune in Bayern stellt sie kostenfrei Räume für dieses Hilfsprojekt zur Verfügung, und übernimmt auch die Nebenkosten. Ab Mittwoch, 21. März 2007 kann nun zum ersten Mal an Bedürftige zu günstigen Konditionen „verkauft“ werden. Neben Dingen des täglichen Bedarfs gibt es auch Kleider in allen Größen und in guter Qualität zu erwerben. In Anwesenheit von Bürgermeister Hugo Pelczer, seinem Vertreter MdL Günther Babel und fast dem gesamten Stadtrat wurde die „Tafel“ von Dekan Hermann Rummel und Stadtpfarrer Dr. Christian Löhr ihrer Bestimmung übergeben. Dekan Hermann Rummel erinnerte an die Anfänge der Tafel, „eine gute Idee“ sei gereift, man habe sich an einem runden Tisch zusammengesetzt, und zum Planen begonnen. Das Diakonische Werk Dinkelsbühl-Wassertrüdingen erklärte sich sofort bereit, eine Trägerschaft zu übernehmen. Als unlösbares Problem erschien es zunächst laut Rummel, angemessene Räumlichkeiten zu bekommen, als dann der Umzug der Freiwilligen Feuerwehr Wassertrüdingen ins neue Feuerwehrzentrum anstand, hätten sich plötzlich neue „ungeahnte“ Möglichkeiten ergeben. Bei Bürgermeister Hugo Pelczer sei man auf offene Ohren gestoßen, und auch der Stadtrat war mit der Einrichtung einer Tafel im ehemaligen Feuerwehrhaus einverstanden. Mit sehr viel „Herzblut“ und ehrenamtlichem Engagement seien unter der Leitung von Projektmanagerin Andrea Schindler in den letzten Wochen die Räumlichkeiten umgebaut worden. Die Trägerschaft für die Tafel habe das Diakonische Werk, für die angegliederte Kleiderkammer das Bayerische Rote Kreuz übernommen. Tafel und Kleiderkammer seien für Menschen errichtet und eingerichtet, die am Rande der Gesellschaft stehen. Stadtpfarrer Dr. Löhr betonte, daß Arme „ein Schatz der Gesellschaft“ seien, denn hier könne sich die Gesellschaft bezüglich ihrer Mitmenschlichkeit beweisen. Bürgermeister Hugo Pelczer lobte Andrea Schindler und ihr Team, eine Stärke des ländlichen Raums sei das unheimlich große ehrenamtliche Engagement das man hier immer wieder antreffe. Der Stadtrat wollte bewußt einen neuen bayerischen Weg gehen und der Tafel die Räume mietfrei überlassen, zudem noch die Unkosten zu übernehmen. Geschäftsführer Friedrich Walter vom Diakonischen Werk betonte, daß ohne diese großzügige Geste der Stadt es wohl nicht möglich gewesen wäre, eine Tafel in Wassertrüdingen einzurichten. Nach der offiziellen Einweihung bestand Gelegenheit, die Räumlichkeiten in Augenschein zu nehmen, wovon die Bevölkerung regen Gebrauch machte. Die Tafel ist nicht nur für Wassertrüdinger Bürger geöffnet, sondern für Bürger aus dem gesamten Gebiet des Dekanats Wassertrüdingen. Um „einkaufen“ zu können, muß man sich eintragen lassen. Weitere Informationen sind im Dekanat Wassertrüdingen (Tel.: 0 98 32/2 53), beim katholischen Pfarramt (Tel.: 0 98 32/4 40) und beim Diakonischen Werk Dinkelsbühl-Wassertrüdingen (Tel.: 0 98 32/68 60 60) erhältlich.

drucken nach oben