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Gabriele Paulis erstes Fahrzeug wird jetzt in Schloß Dennenlohe ausgestellt

Gabriele Paulis erstes Fahrzeug wird jetzt in Schloß Dennenlohe ausgestellt

Ein vergilbter Aufkleber auf der Heckscheibe einer uralten beige-grün-farbenen 2 CV „Ente“ mit Faltdach, der eingerissen ist und offensichtlich schon entfernt werden sollte, darauf ist mit schwungvoller Schrift das Motto aufgebracht: „Neue Ziele setzen“.


Eigentlich ist dies keine wirklich interessante Nachricht, wenn man nicht die Geschichte dieses Autos kennt, das jetzt im Marstall des Schlosses Dennenlohe von Baron Robert von Süsskind bei Wassertrüdingen (Kreis Ansbach) einen Platz gefunden hat. Diese Ente ist laut Rudolf Meingast, dem Inhaber des in Schloß Dennenlohe untergebrachten Ansbacher Oldtimermuseums, das erste Auto, das Dr. Gabriele Pauli, Landrätin von Fürth und weit bekannte Stoiber-Kritikerin, als eigenes Fahrzeug benutzt hat, zu der Zeit, als sie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Betriebswirtschaftslehre studierte und die ersten politischen Erfahrungen in der Jungen Union machte. Das Fahrzeug selbst befindet sich laut Baron Robert von Süsskind (Bild) noch in einem erbarmungswürdigen Zustand, die Sitze sind verschlissen, der Lack ist stumpf, der Rost feiert Triumphe am Bodenblech. Es soll restauriert werden. Und dennoch hat das Automobil, dessen frühere Besitzerin inzwischen schon fast Kultcharakter genießt, schon jetzt neben vielen anderen wertvollen Fahrzeugen der Oldtimerausstellung einen besonderen Platz gefunden. Am kommenden Osterwochenende öffnet Baron Robert von Süsskind Besuchern den großen Schloßgarten, Süddeutschlands größten Rhododendrenpark, mit Lustpark und japanischem Flußlauf. Das Oldtimermuseum im Marstall wird allerdings erst Mitte Mai öffnen, kann aber durch Gruppen bereits jetzt auf Anfrage besucht werden (Tel.: 0 98 36/96 88 8). Das Motto des alten Aufklebers auf der alten Ente scheint die „schöne Landrätin“ schon als Lebensmotto zu ihrer Jugendzeit stark bewegt haben, anders ist es wohl nicht zu erklären, daß es auf der Heckscheibe ihres ersten Fahrzeugs Platz gefunden hat.  

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