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Fränkische Moststraße auf Erfolgsspur - jetzt wollen Gemeinden außerhalb der Region Hesselberg mit ins Boot

Apfelkönigin und die Apfelprinzessinnen

Über eine Kooperation mit der niederbayrischen Obstregion "Lallinger Winkel" denkt man in der Arbeitsgemeinschaft "Fränkische Moststraße" nach. Diese Partnerschaft sollte allerdings "locker" und ohne große Verpflichtungen gehalten werden, so wurde auf der jüngsten Sitzung der Arbeitsgemeinschaft festgestellt. Zudem müße es gelingen, noch mehr Privatpersonen, so z.B. Direktvermarkter, an die Fränkische Moststraße zu binden, hieß es. Über eine Mitgliedschaft im Verband Deutscher Verbraucherköniginnen erhofft man sich zudem einen enormen Werbeeffekt für die Region, zumal die Apfelkönigin und ihre Prinzessinnen dann zu überregionalen Terminen, wie etwa touristischen Treffen, eingeladen werden. Die Diskussion um die Neugestaltung der Internetseite der "Fränkischen Moststraße" nahm breiten Raum ein; es wurde ein Team gebildet, das die Internetpräsentation betreuen soll. In Vorbereitung ist derzeit die Auflage einer Karte mit den Highlights für die "Fränkische Moststraße". Vorsitzender Bürgermeister Karl Engelhard (Ehingen) betonte, daß nicht zuviele "Highlights" in die Karte aufgenommen werden sollten, um diese nicht zu überfrachten. Eine Kooperation dieser Karte mit der derzeit in Arbeit befindlichen "Kulturgüterkarte" sei anzustreben, so Regionalmanagerin Ute Vieting. Die Marktgemeinde Heidenheim (Landkreis Weißenburg - Gunzenhausen) hat einen Antrag auf Kooperation mit der Fränkischen Moststraße gestellt. Eine Mitgliedschaft erschien den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft als schwierig, zumal Heidenheim außerhalb der Region Hesselberg liege. Einer Kooperation könne aber ins Auge gefaßt werden. Hierzu müßten aber noch Gespräche mit der Gemeinde Heidenheim geführt werden. Engelhard gab bekannt, daß zusammen mit dem Landschafts- pflegeverband eine Obstbaumpflanzaktion stattgefunden habe, zirka 3.000 Obstbäume seien in den letzten Monaten neu gepflanzt worden. Nachdem diese gemeinsame Aktion sehr gut angenommen worden sei, sollte man weitere gemeinsame Aktionen zugunsten der "Fränkischen Moststraße" einplanen. Wer die "Hoheiten" Apfelkönigin plus Apfelprinzessinnen für Veranstaltungen buchen will, kann dies ausschließlich über die Geschäftstelle der Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg tun. Zur in Kürze anstehenden Gewerbeausstellung der AGIL-Gemeinden sollte man so weit möglich in Hesselbergtracht erscheinen, so ein Appell. Sehr gut angenommen werde die Vermarktung des Streuobstes über die Vermarktungs-gesellschaft Allfra, so Engelhard, aus 107 Tonnen Obst habe man Secco, Apfelsaft und Apfelschorle produziert. Besonders positiv sei aufgefallen, daß Gastronomen, die die Allfra - Produkte in ihr Angebot aufnähmen, mit den "Hesselbergern" besonders gute Erfolge erzielt hätten. Über das Netzwerk "Blühende Landschaften" und die Kooperationsmöglichkeiten mit der "Fränkischen Moststraße" referierte Silvia Unger aus Burgoberbach. Über "Bienensterben" und zurückgehende "Bestäubungsleistung" sei sie zu dem Netzwerk gekommen. Vor 50 Jahren seien blühende Wiesen noch eine Selbstverständlichkeit gewesen, inzwischen gebe es oft nur noch Einheitsgrün, gerade landwirtschaftliche Flächen seien zwar gut bewirtschaftet, hätten aber oft keinen positiven Effekt mehr sowohl auf das Landschaftsbild als auch auf den lokalen Naturhaushalt .Oft könnten Blühstreifen und Randstreifen enorm helfen, der englische Rasen im Vorgarten etwa sollte mehr und mehr wieder den blühenden Wiesen weichen. Kommunen sollten ihre Kreisverkehre zu "Blumenmeeren" umgestalten. Grabenreinigungen vor Ende Oktober bezeichnete Silvia Unger als "kritisch". Wer Interesse hat, sich innerhalb der Region Hesselberg an diesem Netzwerk zu beteiligen, kann sich an die Geschäftsstelle der Region Hesselberg (Tel.: 0 98 36/97 07 72) wenden. Engelhard bezeichnete es abschließend als interessante Aufgabe, das Netzwerk "Blühende Landschaften" mit der "Fränkischen Moststraße" zu verbinden, den letztlich verfolge man die gleichen Ziele. Gemeinden könnten beispielsweise brach liegende, noch nicht verkaufte Bauplätze in Baugebieten zu "Blühenden Wiesen" verwandeln. Burgoberbachs Bürgermeister regte an, das nächste Treffen der Arbeitsgemeinschaft in Burgoberbach anzuberaumen, hierbei könnten sowohl die Sonderaktion der Gemeinde Burgoberbach "GRPS-Obstbaumerfassung" und die ersten Versuchsflächen des Netzwerks "Blühende Landschaften" in Burgoberbach den Mitgliedern vorstellen.

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