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Stadt Wassertrüdingen am Hesselberg  |  E-Mail: poststelle@wassertruedingen.de  |  Online: http://www.wassertruedingen.de

Wassertrüdinger Grundschüler helfen den Straßenkindern Ghanas

Wassertrüdinger Grundschüler

Als „gelebte christliche Nächstenliebe“ bezeichnete der amtierende Bürgermeister der Stadt Wassertrüdingen, MdL Günther Babel, die Aktion „Kinder laufen für Ghana“, die kürzlich auf dem Wassertrüdinger Sportgelände stattfand. Die Idee zu dieser Aktion stammte von der Religionspädagogin Marie Kaiml und von Rektor Gerhard Kunkel von der Grundschule Wassertrüdingen, beide in Zusammenarbeit mit der Förderschule „Vom Guten Hirten“. Bittere Armut, Gewalt, Hunger, Durst, Schlafen auf der Straße, ein täglicher Überlebenskampf – Straßenkinder in Ghana haben oft ein schweres Schicksal zu tragen, ein Leben, das Kinder, die an bayerische Schulen gehen, so glücklicherweise nicht kennen. Frau Kaiml hatte selbst im vergangenen Jahr einige Zeit in Accra (Ghana) in einem Zentrum für Straßenkinder gearbeitet, und hatte zusammen mit dem für die Sorgen der ghanaeischen Kinder sehr aufgeschlossenen Rektor Kunkel eine Idee entwickelt, wie von Wassertrüdingen aus den Straßenkindern in Ghana wirksam geholfen werden kann. Die Kinder waren dazu aufgerufen, in ihren Familien Sponsoren zu suchen, die einen „Lauf“ auf dem Sportplatz Wassertrüdingen finanziell unterstützen. Jedes Kind der Grundschule sollte und konnte mitlaufen, pro Runde wanderte ein Euro in den Spendentopf. Vor dem Lauf wurde ein peppiges Aufwärmtraining durchgeführt, auch wenn der Lautsprecher bisweilen seinen Dienst versagte. Den Startschuß zu dem Benefizlauf gaben neben MdL Babel Rektor Gerhard Kunkel und Friedrich Walter, Bürgermeister von Unterschwaningen, in seinem Amt als stellvertretender Vorsitzender des Schulverbands Grundschule Wassertrüdingen. Babel führte in seinem Grußwort aus, daß Ghana zwar reich an Rohstoffen sei, sozial und wirtschaftlich aber katastrophale Zustände herrschten. 30.000 Kinder lebten in Ghana auf der Straße, das sei eine erschreckende Zahl. Babel wünschte den Kindern viel Spaß, den Sponsoren sprach er auch im Namen von Kunkel und Walter einen großen Dank aus. Das „erlaufene Geld“ kommt laut Rektor Kunkel dem Projekt vollständig zugute, für den Unterricht an der Grundschule sehe man einige Unterrichtsziele aufgegriffen, so die Anteilnahme für Schwächere, die Unterstützung und tatkräftige Hilfe für Schwächere, die Akzeptanz von Fremden, die körperliche Ertüchtigung und das Kennenlernen fremder Länder. In vier Gruppen, jeweils zur vollen Stunde, liefen die Grundschüler um den Sportplatz. Nach Beendigung des Laufes wurden die Runden bestätigt und der „Sponsor“ konnte den vom Schüler erlaufenen Betrag einzahlen. Die Kinder selbst erhielten eine Urkunde.

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