Zum Inhalt (ALT-C)
Zur Navigation (ALT-N)
Zur Startseite (ALT-S)

Stadt Wassertrüdingen am Hesselberg  |  E-Mail: poststelle@wassertruedingen.de  |  Online: http://www.wassertruedingen.de

Unternehmer aus dem Hesselbergraum fordern Tourismus-Vernetzung

Frauen beim Essen

Tourismus sei „Zukunft für den Raum Hesselberg“, so wurde auf der Mitgliederversammlung der Region Hesselberg AG, des Zusammenschlusses der Unternehmer in der Region, in Arberg jetzt festgestellt. Als besonders ärgerlich wurde dabei angesehen, daß man im touristischen Bereich in der Region Hesselberg immer noch nicht vom „Kirchturmdenken“ Abschied genommen habe.


Die „Tour de Hesselberg“ ist eine der wichtigsten Breitensportveranstaltungen in der Region und strahlt auf ganz Süddeutschland aus. Daher wird die AG, um ein touristisches Zeichen zu setzen, den Touristikverband Hesselberg (zusammen mit dem Team „tretlager“ Organisator der Tour) mit einer kräftigen Spende unterstützen: Für fast 3.000,-- Euro werden T-Shirts für die "Tour de Hesselberg" angeschafft, dies sowohl für die Teilnehmer als auch für die Helfer, auf den T-Shirts wird für die Ziele der regionalen Entwicklung geworben. Die Geschäftsführerin des Touristikverbands Hesselberg, Doris Danner, stellte die Tour de Hesselberg, die in diesem Jahr zum neunten Mal startet, den Mitgliedern selbst vor. Rund 500 Teilnehmer aus ganz Deutschland würden zu dieser attraktiven Veranstaltung erwartet. Start und Ziel seien in Wassertrüdingen, die Strecke führe rund um den Hesselberg. Mit einer Gegenstimme wurde der Beschluß auf Finanzierung der T-Shirts für die "Tour de Hesselberg" gefaßt. Jeder Teilnehmer und jeder Helfer der Tour de Hesselberg werde damit zum "Botschafter der Region", so hieß es. Regionalmanagerin Ute Vieting warb für eine stärkere Einbindung der Wirtschaft in das regionale Entwicklungskonzept, das bereits bis zum Herbst aufgestellt sein müsste. Wer Interesse habe, könne sich an das Büro der Entwicklungsgesellschaft in Unterschwaningen wenden. Ein Thema in der Sitzung war die Neuauflage des "Balls der Region", nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr will man erneut unter regionalem Motto das Tanzbein schwingen. Aus der Versammlung wurde angeregt, den "Ball der Region" größer aufzuziehen, eventuell in die Dinkelsbühler Schranne umzuziehen. Der "Ball der Region" solle ähnlich einem "Opernball" zu einem gesellschaftlichen Ereignis in der Region werden, so hieß es. Vorsitzender Matthias Zimmermann sagte dagegen, der "Ball der Region" sollte seiner Meinung nach weiterhin ein "Special Event" für die Mitglieder der Region Hesselberg AG sein, um sich auch privat näher kennen zu lernen. Diese Meinung setzte sich im Gremium durch. Das Ziel auf Schaffung eines weiteren gesellschaftlichen Höhepunktes in der Region Hesselberg, etwa eines großen Tanzballes für die gesamte Bevölkerung, will man aber darüber hinaus verfolgen. Dies könne dadurch geschehen, daß der bereits bewährte "Ball der Region" sukzessive wächst.  Termin für den nächsten "Ball der Region" wird der 10. November 2007 sein.


Kurz vorgestellt wurde der "Tag der Regionen", der am 30. September 2007 in Wassertrüdingen stattfinden werde. Hier habe die Region Hesselberg die Möglichkeit, sich einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, so hieß es. Um die Kommunikation unter den Mitgliedern zu verbessern, will man sich zukünftig öfter treffen. Im Tourismusbereich wollen die Unternehmer Impulse geben und auf eine stärkere Zusammenarbeit hinwirken, so hieß es. Zunächst soll ein Flyer mit Darstellung des touristischen Angebots erstellt werden, und es sollen Pakete geschnürt werden, um über die touristische Schiene mehr Wertschöpfung in die Region zu bringen. Dabei denkt man an die Einbindung aller 25 Gemeinden in der Region Hesselberg in dieses Imagepaket, auch das Fränkische Seenland und die Erholungsregion Ries sollen mit berücksichtigt werden. Zu einem ersten Treffen hätten sich Interessierte vor kurzem auf Schloß Dennenlohe getroffen. Doris Danner betonte, dieses Imagepaket sei bereits seit dem Jahr 2001 in Vorbereitung, sei aber bedauerlicherweise von der Entwicklungsgesellschaft noch nicht umgesetzt worden. Das "Kirchturmdenken" im touristischen Bereich müsse endlich aufhören, so hieß es abschließend.

drucken nach oben