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Stadt Wassertrüdingen am Hesselberg  |  E-Mail: poststelle@wassertruedingen.de  |  Online: http://www.wassertruedingen.de

Zweite Vogelscheuchenparade eröffnet

Vogelscheuchen

Generationen von Kindern haben die „Weiße Frau“ und der „Schwarze Hund“, die am Hesselberg ihr Unwesen treiben sollen, und oft Inhalt der Erzählungen der Altvorderen waren, Angst und Furcht eingeflößt. Jetzt sind die beiden Furcht erregenden Sagengestalten neben vielen anderen anläßlich der zweiten Vogelscheuchenparade auf den Hesselberg ausgestellt, die jetzt eröffnet wurde. Die Idee zur Aufstellung einer Scheuchenparade stammte von dem Wassertrüdinger Künstler Stefan Gerstmann, der inzwischen in Neuseeland weilt. Doris Danner, Geschäftsführerin des Touristikverbandes Hesselberg, war im vergangenen Jahr sehr überrascht von der starken Resonanz, die die erste Vogelscheuchenparade hervorrief, und warb in diesem Jahr für eine erneute Teilnahme unter dem Motto „Sagen und Legenden rund um den Hesselberg“. Kindergärten und Schulklassen, Freundeskreise und Künstler aus dem gesamten südlichen Landkreis Ansbach nahmen die Idee gerne auf und kreierten in den vergangenen Wochen ihre Scheuchen. Da ist der „Bauernkrieg“ dargestellt, der „Ritter Kunibert“, der Mord im Röckinger Schloß ist nachgestellt, der „Lindwurm“ von Weiltingen, die „Gold-Gunhild“, der „Berggeist“ und vieles mehr sind aus der Phantasiewelt in die reale Welt übergewechselt. Da fletscht der schwarze Hund seine Zähne, da läuft das Blut aus der Stichwunde des ermordeten Burgfräuleins, da klappern die Schlüssel der ruhelosen weißen Frau im Wind, und es blitzt der Goldschatz aus der halbgeöffneten Truhe. Der Vogelscheuchenpfad führt in diesem Jahr von Röckingen aus über die Lindenallee Richtung Osterwiese (in Röckingen Richtung Friedhof orientieren). Bürgermeister Hugo Pelczer, Vorsitzender des Touristikverbandes Hesselberg, betonte bei der Eröffnung, daß die „Vogelscheuchenparade“ eine hervorragende Idee gewesen sei, die - neben der Befassung mit der eigenen Herkunft und Geschichte - der ganzen Erholungsregion Hesselberg Wertschöpfung bringe. Bedauerlicherweise sei der Hesselberg noch nicht so vermarktet, wie es eigentlich geschehen müßte, um noch mehr Touristen hierher zu bringen. Ehe die zahlreichen Teilnehmer der Eröffnung, meistens die Akteure der Aktion, den Pfad zum ersten Mal abschritten, dankte Bürgermeisterin Waltraud Hüttner (Gemeinde Röckingen) den zahlreichen Akteuren mit Doris Danner an der Spitze. Insgesamt hätten sich 283 Akteure an der Aktion beteiligt, an 25 Stationen sind 41 Scheuchen entlang der Route aufgebaut

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