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Die Region Hesselberg soll zu einer Genuß-Region für Leib und Seele werden

Fachwerkhaus

Die Region Hesselberg als eine „Genuß-Region für Leib und Seele“ - unter diesem „thematischen Dach“ will der Arbeitskreis Tourismus, Wirtschaft und Landwirtschaft die vereinigten touristischen Aktivitäten in der Region Hesselberg sehen. Dieses Thema soll auch in die Fortschreibung des Regionalkonzeptes aufgenommen werden, so hieß es. Für die touristische Nutzung des Hesselberggipfels wird eine Machbarkeitsstudie erstellt.


Der Moderator der Abschluß-Sitzung, Professor Otmar Seibert von der FH Weihenstephan-Triesdorf, sagte, ein Schwerpunkt der aus den Gemeinden und von Privatpersonen eingereichten Vorschläge, insgesamt 15 Projekte, seien dem touristischen Bereich zuzuordnen, aus dem Bereich Wirtschaft und Landwirtschaft seien dagegen nur sehr wenig Vorschläge unterbreitet worden. Nun gehe es um die Festlegung von Projekt-Korridoren, und eine Konkretisierung von Einzelprojekten. Die Bewertung der Projektvorschläge und ein Ranking übernehme dann eine Steuerungsgruppe, danach die Aufnahme in die Fortschreibung des Regionalen Entwicklungskonzepts. Der Arbeitskreis sei damit befaßt, den zentralen Handlungsbedarfs in der Region Hesselberg herauszuarbeiten, um die Wertschöpfung nachhaltig zu erhöhen. Vorgeschlagen worden war, südlich des Hesselbergs, in der Nähe zum Fränkischen Seenland, einen „Tourismusmagneten“, etwa ein gehobenes Hotel mit Wasserpark, anzusiedeln. Hierzu hieß es, dies sei eher eine Aufgabe für die Wirtschaftsförderung im Landkreis Ansbach, weniger eine Aufgabe des Regionalkonzepts. Diskutiert wurde zudem über eine stärkre touristische Nutzung des Hesselberggipfels, es sollten dort eine Toilettenanlage und eine Restauration errichtet werden, zudem wäre auch die Errichtung einer Sommerrodelbahn denkbar. Bürgermeister Robert Höhenberger (Gerolfingen) sagte jedoch, er sehe aus Landschaftsschutzgründen keine Realisierungschancen für diese Projekte. Zudem wolle er keine Konkurrenz für die bestehenden Gastronomen und das Cafe des EBZ auf dem Hesselbergipfel zulassen. Prof. Seibert betonte, es sei eine wichtige Forderung in der letzten Sitzung des Arbeitskreises gewesen, den Landschaftsschutz am Hesselberg zurückzufahren, um stärkere touristische Wertschöpfung zu ermöglichen. Beschlossen wurde, eine Machbarkeitsstudie zur stärkeren Nutzung des Hesselberggipfels zu erstellen. Das Thema „Kompaktangebote für Tourismus“ wurde zudem angesprochen, wobei Günter Schürlein von der Touristinformation Dinkelsbühl betonte, dass die Touristiker schon seit Jahren Kompaktangebote zusammenstellten, wichtig wäre es für die Touristiker allerdings, über Angebote in der Region informiert zu werden. Das Krumweiherprojekt der Gemeinde Bechhofen wurde vorgestellt, Bürgermeister Dieter Distler sah dies nicht zuletzt auch als Ergänzung im Hinblick auf den Ausbau des Radtourismus an, neue Pilgerwanderwege sollen u.a. im Bereich der AGIL-Gemeinden entstehen. Ein Erlebnisbauernhof in Wittelshofen bietet ein Butterseminar an, nach der Vorstellung des Projekts kam die Idee auf, die Region Hesselberg gesamt als „Genuß-Region für Leib und Seele“ zu vermarkten, dazu gehörten Wellness und Erholung, aber auch kulinarische Genüsse wie Kraut. Brot, Honig, Bier, Most, Lamm, Branntweine, gepresstes Öl, Mehl, Käse, Butter, Kräuter, und Fische. Liselotte Unseld von Allfra und Doris Danner, Geschäftsführerin des Touristikverbandes Hesselberg, wurden beauftragt, die Angebote in der Region zu eruieren und ein Netzwerk ins Leben zu rufen, auf dem ein Kompaktangebot für Touristiker aufgebaut werden soll. Regionalmanagerin Ute Vieting schlug vor, dieses Netzwerk an die „Fränkische Moststraße“ anzugliedern. Bürgermeister Alfons Brandl berichtete von dem Vorhaben der Stadt Herrieden, ein Factory-Outlet-Center mit 10.000qm Verkaufsfläche anzusiedeln. Wichtig sei es der Stadt Herrieden, nicht zuletzt im Hinblick auf raumordnerische Belange, dass die Region hinter der Sache stehe. Ein Kaufkraftabfluß aus der Region sei durch eine solche Einrichtung, in der nur hochpreisige Ware angeboten werde, nicht zu befürchten, vielmehr könne die gesamte Region davon profitieren.

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