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Stadt Wassertrüdingen am Hesselberg  |  E-Mail: poststelle@wassertruedingen.de  |  Online: http://www.wassertruedingen.de

Fränkische Tirade auf Schloß Dennenlohe eröffnet

Ausstellung in Schloß Dennenlohe

Schloß Dennenlohe habe einen ganz besonderen Bezug zur Region Hesselberg, so Frau Baronin Sabine von Süsskind jetzt bei der Eröffnung einer Vernissage, die unter dem Titel „Fränkische Tirade“ in der Reitbahn des Schlosses Dennenlohe eröffnet wurde. Drei Künstler aus der Region Hesselberg erhalten dort nun Gelegenheit, bis zum 28. Juli 2007 ihre Kunstwerke einer breit gefächerten Öffentlichkeit zu präsentieren.


Die Arbeiten der drei Künstler seien absolut gegensätzlich, so Frau von Süsskind, was eine interessante, ja spannungsgeladene Ausstellung verspreche. In der großen Ausstellungshalle der ehemaligen Reitbahn biete sich die seltene Möglichkeit, auch zahlreiche größere Exponate ausstellen zu können, ohne daß sich die Arbeiten gegenseitig bedrängen, sondern es könne eine gute Wirkung auf breiter Fläche erzielt werden. Die Dinkelsbühler Bildhauerin Undine Werdin habe Skulpturen aus zwei Zyklen, nämlich der griechischen Mythologie und dem Tanz und der Bewegung, ausgestellt. Neuartig seien ihre Objektbilder, welche von ihr „Skulpturale Malerei“ genannt würden. Hier verbinde sich Malerei mit Skulptur in ungewohnter Symbiose zu einer neuartigen Schöpfung. Dabei werden reliefartig Abformungen von menschlichen Körperteilen wie Hände, Arme und Gesichter in verfremdetem Weiß zum wesentlichen Gestaltungselement. Die Arbeiten von Eduard Raab, in Eichstätt geboren und in Treuchtlingen lebend und arbeitend, seien der klassischen Moderne zuzuordnen, der Einfluss des Kubismus sei deutlich erkennbar. Franziska Fritzsching, geborene Schweizerin und bei Gunzenhausen aufgewachsen, stelle einzelne Figuren in fotorealistischer Malerei mit Ölfarbe auf Leinwand dar. Die Figuren wirkten wie vor eine Kamera platziert. Diese Rollenbilder bezeichnete Frau von Süsskind als zeitgenössische Form der Portraitkunst, die Figuren bewegen sich zwischen „Sein“ und „Schein“. Der Betrachter sei gefordert diesem Spiel zu folgen und dabei vielleicht sich selbst zu entdecken. Die Ausstellung ist bis zum 28. Juli jeweils samstags und sonntags geöffnet.

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