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Stadt Wassertrüdingen am Hesselberg  |  E-Mail: poststelle@wassertruedingen.de  |  Online: http://www.wassertruedingen.de

Die Fränkische Moststraße ist ein Erfolgsmodell

Fränkische Moststraße

Eine Zwischenbilanz über die „Fränkische Moststraße“ zog jetzt Norbert Metz vom Landschaftspflegeverband Mittelfranken in Wassertrüdingen. Die „Fränkische Moststraße“, anfangs als „Spinnerei“ belächelt, habe sich inzwischen etabliert und bringe tatsächlich Wertschöpfung in die Region, so Metz. Er erinnerte zunächst an das Entstehen der Moststraße, 20 Gemeinden hätten sich hier ursprünglich zusammengeschlossen, inzwischen sei aus einer „Vision“ ein Erfolgsmodell geworden. Am „Kappelbuck“ in Beyerberg habe Landwirtschaftsminister Josef Miller die erste Moststraßen-Station eröffnet, Bundesminister Horst Seehofer habe sich am „Tag der Regionen“ in Dentlein nach Vorstellung der Moststraße sehr positiv über diese Initiative geäußert. Inzwischen gebe es eine Apfelkönigin und zwei Prinzessinnen, regionale Produkte würden unter dem Titel „hesselberger“ sehr erfolgreich vermarktet, zahlreiche Festveranstaltungen etwa Mostfeste in Langensteinbach, Burgoberbach, Röckingen und Königshofen seien von der Bevölkerung sehr gut angenommen worden. 3.000 Streuobstbäume seien in der Region gepflanzt worden, selbst eine Schulklasse aus Nürnberg-Erlenstegen sei extra in die Region gekommen, um an der Pflanzaktion teilzunehmen. In viele Gemeinden, vor allem Obst- und Gartenbauvereine, sei durch die „Fränkische Moststraße“ ein enormer Aufwind zu spüren. In Burgoberbach seien schon alle Obstbäume kartiert worden. Feststellen könne man, dass Touristen inzwischen gezielt die „Fränkische Moststraße“ aufsuchen würden, und das lange vernachlässigte Streuobst in der Region Hesselberg eine wichtige Bedeutung erlangt habe. Vieles sei nur durch ehrenamtliches Engagement möglich gewesen, denn die Anfangs angekündigten EU-Fördermittel aus LEADERplus seien bedauerlicherweise schnell versiegt. Als sehr positiv bezeichnete es Metz, daß es gelungen sei, Bürgerinnen und Bürgern konkrete Angebote zu unterbreiten an denen sie sich selbst beteiligen konnten wie etwa Pflanzaktionen, Rezeptwettbewerbe, Festveranstaltungen und Obstsammelaktionen. Seiner Meinung sei damit ein großer Beitrag zur Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Region geschaffen worden, zudem seien Netzwerke von Menschen entstanden, die nachhaltig mit großem Engagement und wachsender Begeisterung bereit seien, an der „Fränkischen Moststraße“ teilzunehmen und Ökologie mit Ökonomie, vor allem touristischer Wertschöpfung, verknüpfen. Zum Abschlusßder Veranstaltung konnten die Besucher regionale Produkte, die unter dem Namen „hesselberger“ vermarktet werden, probieren, so Apfel- und Birnensaft, Schorle, Honig und Secco. Dazu gab es „Fränkischen Hitzplatz“. Noch nicht testen durfte man den „Birnengeist“, hier war nur eine Schauflasche ausgestellt, der müsse noch ein halbes Jahr reifen, so Metz. Durch die „hesselberger“-Vermarktungsschiene könne den Obstbaumbesitzern ein wesentlich höherer Ertrag in Aussicht gestellt werden, als dies Großabnehmer bisher zahlten, so daß ein Streuobstbaum in der Region Hesselberg inzwischen eine gute Kapitalanlage sei. Allerdings werde bei der Anlieferung streng auf Qualität geachtet.

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