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Stadt Wassertrüdingen am Hesselberg  |  E-Mail: poststelle@wassertruedingen.de  |  Online: http://www.wassertruedingen.de

Storchentreff in Auhausen - ein Naturschauspiel der besonderen Art

Storchentreff in Auhausen

Seit einigen Tagen findet in Auhausen bei Wassertrüdingen am Ufer der Wörnitz ein Naturschauspiel der besonderen Art statt: Allabendlich fliegen eine beachtliche Anzahl von Störchen wohl aus der gesamten Umgebung zum „Storchtreffen“ nach Auhausen ein. Bis zu 32 Stück wurden schon gezählt. Nach Beobachtung von Robert Kaußler (Feuerwehr Auhausen) drehen die Störche zunächst einige Kreise über dem Ort und landen dann nacheinander auf den Dächern der alten Klosterkirche und einiger benachbarter Gebäude. Besonders reizvoll sei hierbei, daß die zuerst eintreffenden Tiere auf beiden Kirchtürmen jeweils die vier Ecken besetzen, bevor die anderen „ihren“ Platz auf dem Mittelschiff und Chor der ehemaligen Klosterkirche einnehmen . Anschließend veranstalten sie ein „Klapper-Konzert“, das in dieser Intensität als sehr selten bezeichnet werden darf. Anfangs konnten bis zu fünfzehn Exemplare dieser seltenen Schreitvögel gezählt werden. Inzwischen hat sich die Gesamtzahl der gleichzeitig anwesenden Tiere auf über dreißig Stück verdoppelt. Untertags befinden sich die Störche laut Kaußler zur Futtersuche auf den Wörnitz-Wiesen bei Auhausen und Umgebung, wobei ihnen das momentane Hochwasser sicherlich nützlich ist. Dieses tägliche Schauspiel ziehe bereits Beobachter und Photografen aus nah und fern an.


Leider wurde dieses tägliche Zusammentreffen am vergangenen Montag von einen „Unglück“ überschattet: Ein Spaziergänger aus Wassertrüdingen hat auf einer Wörnitz-Wiese einen toten Storch gefunden. Aufgrund der aktuell wieder auftretenden Vogelgrippe ist über die Polizeiinspektion Nördlingen der örtlich zuständige Amts-Veterinär beim Landratsamt Donau-Ries informiert worden. Um eine eventuelle Viren-Ausbreitung zu verhindern, mußte das Tier von der Feuerwehr Auhausen auf Anordnung sofort beseitigt werden. Hierbei konnte jedoch eine blutende Wunde festgestellt werden, so daß eine andere Todesursache in Frage kommen kann. Sicherheitshalber ist der Storch jedoch zur weiteren Untersuchung an die Landesuntersuchungsanstalt Bayern in Oberschleißheim übergeben worden.

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