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Stadt Wassertrüdingen am Hesselberg  |  E-Mail: poststelle@wassertruedingen.de  |  Online: http://www.wassertruedingen.de

Wassertrüdinger Amateure erfolgreich am Gardasee eingetroffen

Wassertrüdinger Amateure erfolgreich am Gardasee eingetroffen

Andrea Hofbauer und Markus Ruck aus Wassertrüdingen vom Team Tretlager sind jetzt gut in Riva (Gardasee) angekommen. Sie konnten sich auf der Transalp, die vor einer Woche in Oberammergau startete und die zu den schwersten Amateurradrennen der Welt zählt, lange als bestes deutsches Team auf Platz 7 halten. Leider passierte dann laut Trainer Jürgen Zimmermann auf der 5. Etappe am Berninapaß eine Kollision: Andrea Hofbauer berührte an einem Bahngleis mit ihren Vorderrad einen Italiener und sein Schnellspanner kam in die Speichen. Das Vorderrad hatte sofort eine große Unwucht und war fast unfahrbar. Das Team Tretlager habe zwar alles Mögliche versucht, um nicht anhalten zu müssen, aber die Unwucht sei so stark gewesen, daß sich der Reifen an der Gabel aufrieb und schließlich auf der Abfahrt bei 70 km/h bergab platzte. Mit viel Glück konnte der Reifenschaden ausbalanciert und ein Sturz vermieden werden. Leider verging jedoch eine halbe Stunde, bis ein privater Materialwagen eines teilnehmenden Teams mit einem Laufrad aushalf und die Aufholjagd auf den Passo Mortirolo gestartet werden konnte. Durch diesen Defekt verloren die Wassertrüdinger laut Zimmermann drei Plätze in der Wertung, ehe sie schließlich in Riva mit einem hervorragenden 9. Platz das Rennen beenden konnten. Laut Zimmermann nahmen namhafte Teams aus 25 Nationen an der fünften Transalp teil, die als die bisher am schnellsten gefahrene und als die mit dem besten Wetter in die Annalen eingehen werde. Die Teams seien fast Profimäßig mit eigenen Versorgungsfahrzeugen, Begleitpersonen und Masseur unterwegs gewesen. Andererseits habe es auch genug Teilnehmer gegeben, für die es das große Ziel war, sieben Tage am Stück durchzuhalten, auch wenn sie jeden Tag mehrere Stunden nach den schnellsten ins Ziel kamen. Andrea Hofbauer und Markus Ruck blicken insgesamt auf ein großartiges Erlebnis zurück. Trotz der 7 Etappen sei beim morgendlichen Start der 550 Teams keine Gewohnheit aufgekommen, sondern der Startschuß sei täglich mit Spannung erwartet. Da bereits ab dem ersten Tag versucht wurde, Bestleistung abzurufen und die Muskeln in jedem Etappenziel schmerzten, sei jeder Tag eine neue Herausforderung gewesen. Waren die Beine erst warm, konnten die Höhenmeter wieder gewohnt erklommen werden. Die Streckenführung war laut Jürgen Zimmermann sehr anspruchsvoll, begeisterte aber durch herrliche Landschaft. In Italien seien die Straßen komplette gesperrt gewesen. Die gute Organisation der Veranstaltung mit Zeitmessung, Begleitfahrzeugen, Verpflegung, Pasta-Party und Erste-Hilfe-Team überzeugte und mache dem Team Tretlager Lust auf eine Neuauflage im nächsten Jahr.

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