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Stadt Wassertrüdingen am Hesselberg  |  E-Mail: poststelle@wassertruedingen.de  |  Online: http://www.wassertruedingen.de

Außergewöhnlicher Antrag im Stadtrat - Oettingen will den Oettinger Forst eingemeinden

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Der Oettinger Forst ist bisher gemeindefreies Gebiet

Mit einem außergewöhnlichen Antrag hatte sich der Wassertrüdinger Stadtrat jetzt zu befassen; die Stadt Oettingen will um rund 1800 Hektar wachsen und zur Nachbargemeinde Wassertrüdingens werden. Der Oettinger Forst ist nämlich bisher gemeindefreies Gebiet, die Stadt Oettingen hat nunmehr bei der Regierung von Schwaben in Augsburg den Antrag gestellt, den Oettinger Forst in die Stadt Oettingen einzugemeinden. Begründet wird dies einerseits mit touristischem Hintergrund „Der Oettinger Forst gehört nach Oettingen", die Stadt Oettingen will in Zukunft auch die Grundsteuer, die überwiegend das Fürstliche Haus Oettingen als Haupteigentümer zu bezahlen hat, in den Oettinger Stadtsäckel fließen lassen. Die betroffenen Anliegergemeinden wie etwa Wassertrüdingen, Auhausen und Fremdingen wurden jetzt vom verfahrensführenden Landratsamt Donau-Ries angehört, während die Stellungnahmen von Auhausen und Fremdingen noch ausstehen hat sich der Wassertrüdinger Stadtrat dafür ausgesprochen keine Einwände zu einer Eingemeindung zu erheben, zumal ausschließlich Flächen, die im Gebiet des Regierungsbezirkes Schwaben liegen, davon betroffen sind. Hätte Wassertrüdingen auch Ansprüche angemeldet, hätte dies unter Umständen eine notwendige Veränderung des Regierungsbezirkes Mittelfranken, des Landkreises Ansbach und des Stadtgebietes Wassertrüdingen bedeutet. Mit dem Nutzen wären aber auch Lasten auf Wassertrüdingen zugefallen. In dem betroffenen gemeindefreien Gebiet, einem der größten Waldgebiete Bayerns, leben derzeit zwei Einwohner.    

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