Landwirtschaftliche Fahrzeuge im Schlegelbach

Schlegelbach

Vor rund 20 Jahren wurde die Tangente errichtet, um die Altstadt vom Schwerlastverkehr zu entlasten; da 90 % des Schwerlastverkehrs, der einen Betrieb im Osten der Stadt beliefert, von Westen (A 7) und Norden (A 6) anfährt, wurde die Tangente vom Freistaat Bayern nur bis zur Martha-Schwarzkopf-Brücke finanziert. Die Anbindung nach Süden (Richtung A 8) wurde aufgrund mangelnder Verkehrsauslastung nicht finanziert, im Gegenzug wurde die Frankenstraße als „Innere Entlastungsstraße“ mit hohen Zuschüssen saniert. Dies bedeutet aber auch, dass ein geringer Anteil des Schwerlastverkehrs weiterhin über die Frankenstraße und den Schlegelbach zu- und abgeführt werden muss.

 

Um die Anwohner des Schlegelbachs nicht zu sehr zu belasten, wurde der LKW-Verkehr teilweise ausgeschlossen: Die Einfahrt in den Schlegelbach ist somit nur von Süden her möglich, von der Frankenstraße her ist eine Einfahrt mit LKW in den Schlegelbach nicht zulässig. Der landwirtschaftliche Verkehr hat die Durchfahrt Schlegelbach immer in beide Richtungen genutzt. Um hier Diskussionen über die Ordnungsmäßigkeit auszuschließen, hat Bürgermeister Ultsch verfügt, landwirtschaftliche Fahrzeuge im Schlegelbach „offiziell“ in beiden Richtungen zuzulassen. Die Landwirtschaft ist eine wesentliche Säule der Gesellschaft und dient der Versorgung mit regionalen Produkten. Die Behinderung der Durchfahrt des Schlegelbachs wäre eine nicht zu verantwortende Einschränkung gewesen.         

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