Stadt übernimmt Hochwasserschutzanlagen in Eigenregie

Hochwasserschutzanlagen

Stadt übernimmt Hochwasserschutzanlagen in Eigenregie

 

Das Wasserwirtschaftsamt Ansbach hat den Hochwasserschutz entlang der Wörnitz offiziell an die Stadt Wassertrüdingen übergeben. Dadurch gehen der Betrieb, der Unterhalt und die Reinvestitionen an Deichen, Mauern und Schöpfwerken auf die Stadt Wassertrüdingen über. Im Rahmen einer Begehung mit den Verantwortlichen der Stadtverwaltung mit Bürgermeister Stefan Ultsch an der Spitze wurden die einzelnen Anlagenteile in Augenschein genommen und die weiteren Schritte besprochen. Das Deichbuch mit den wichtigsten Kontroll- und Überwachungspflichten wurde übergeben, die grundlegenden Handlungsfelder wurden festgelegt. Der Einbau der mobilen Elemente wurde bereits im Dezember zweimal erfolgreich von der Feuerwehr erprobt. Die Gesamtkosten des Hochwasserschutzes lagen bei 13,4 Millionen €. Durch die Übernahme von Betrieb, Unterhalt und Reinvestition konnte die Stadt Wassertrüdingen ihren Beteiligtenbeitrag von ca. 4,8 Millionen € auf rund eine halbe Million € erheblich senken. Der Unterhalt des Gewässers verbleibt weiterhin beim Freistaat Bayern, da es sich bei der Wörnitz um ein Gewässer I. Ordnung handelt. Durch die Kombination mit der Bayerischen Gartenschau konnte der Hochwasserschutz landschaftlich attraktiv ausgestaltet werden. Der Deich schützt die Stadt bis zu einem sogenannten hundertjährlichen Hochwasser, für die restliche Zeit haben die Wassertrüdinger einen attraktiven Landschaftspark erhalten.             

 

Foto: Stadt Wassertrüdingen

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