Wassertrüdingen hat in einer Stadtratssitzung vom 8. Juni den Startschuss für ein ambitioniertes Projekt gegeben: Die Stadt wird der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) als Modellkommune zur Verfügung stehen. Ziel ist es, eine möglichst reibungslose, leistungsfähige und sichere Systemlandschaft und Ende-zu-Ende digitale Prozesse aufzubauen. Dies betrift etwa die Einführung und Anbindung moderner cloudbasierter Büro- und Kollaborationslösungen, Projektmanagementsysteme oder die Weiterentwicklung zentraler IT-Strukturen aus dem AKDB Rechenzentrum.
Im Rahmen des Modellprojekts sollen im ersten Schritt IT-Anwendungen, Programme und deren Schnittstellen auf Funktionalität, Kompatibilität und Alltagstauglichkeit überprüft werden.
Die Rolle der Stadtverwaltung Wassertrüdingen wird es sein, Anforderungen und Erfahrungen aus dem Verwaltungsalltag aktiv in den Entwicklungsprozess einzubringen und mit der AKDB zusammen
neue Ansätze gemeinsam praxisnah zu testen und weiterzuentwickeln. Die Stadt Wassertrüdingen wird im Gegenzug frühzeitig von der fachlichen Begleitung, den strukturierten Analysen und den konkreten Digitalisierungsmaßnahmen der AKDB profitieren.
Auch für die Mitarbeitenden werden sich konkrete Vorteile ergeben, etwa durch vereinfachte Zugangs- und Authentifizierungsverfahren wie Single Sign-On-Lösungen in Verbindung mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung.
Die AKDB hatte das Projekt bereits am 12. Mai 2026 dem Ersten Bürgermeister Jörg Edelmann und dem Zweiten Bürgermeister Klaus Schülein sowie den Abteilungsleitungen vorgestellt und Anregungen aufgenommen, die im weiteren Projektverlauf berücksichtigt werden.
Bürgermeister Jörg Edelmann dazu: „Wir freuen uns über das Projekt und darüber, dass wir als Kommune von den neuesten Lösungen profitieren und dazu beitragen können, die Verwaltung von Wassertrüdingen zusammen mit der AKDB zukunftsfähig aufzustellen. Unser Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern moderne, serviceorientierte Verwaltungsleistungen anzubieten – für eine optimale Daseinsvorsorge.“
Auf dem Bild von links:
Jörg Edelmann (Erster Bürgermeister), Dr. Rolf Beyer (Chief Cloud Transformation Officer), Klaus
Schülein (Zweiter Bürgermeister)





